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Wissen

Komplexbilder

Im Allgemeinen können Komplexbildner als Verbindungen definiert werden, die zur Bildung von sogenannten Komplexen befähigt sind.

Diese sind aus zwei Bestandteilen aufgebaut: zum einen aus einem Zentralion bzw. Zentralatom und zum anderen aus Liganden. Liganden werden als Ionen oder Moleküle definiert, die von einem Zentralatom/-ion angezogen werden. Ursache für die Entstehung einer solchen Verbindung ist die Donor-Akzeptor-Wechselwirkung. Das Prinzip bedeutet kurz gesagt, dass ein Teilchen von dem einen Reaktionspartner (=Donator) auf den anderen Reaktionspartner (=Akzeptor) überragen wird. Bei Säuren-Basen-Reaktionen handelt es sich bei der Säure um den Donator, der ein Proton abgibt, und bei der Base um den Akzeptor, der das Proton erhält. Bei den Komplexverbindungen fungiert der Ligand als Donator und das Zentralion als Säure und somit Akzeptor. Die Komplexbildner sind dabei die Liganden.

Doch was haben diese Verbindungen mit der Reinigungsmittelchemie zu tun? Man verwendet sie in diesem Bereich, um durch die Bildung der eben erläuterten Komplexbindungen Metalle zu binden und dadurch „abzufangen“ oder zu entfernen. Außerdem sorgen sie dafür, dass sich Kalk nicht ablagert und bereits bestehender Kalk sich nicht weiter ausbreitet, denn übermäßig kalkhaltiges Wasser erschwert den Reinigungsprozess, da das Wasser dadurch „härter“ wird und viele Tenside dabei weniger wirksam werden. Somit senken Komplexbildner die Wasserhärte. Komplexbildner können zum Beispiel Citrate, Phosphate oder auch Phosphonate und Carboxylate sein.

In veralteten Reinigungsmittelrezepturen werden teils noch Komplexbildner wie z. B. Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) und Nitrilotriessigsäure (NTA) verwendet. Bei NTA´s besteht der Verdacht, dass diese Stoffe krebserzeugend wirken. Des Weiteren sind Sie biologisch kaum oder nur schwar abbaubar.

GERMES setzt bei der Herstellung der Reinigungsmittel auf Nachhaltigkeit und verwendet so genannte "grüne" Komplexbildner (wie z. B. GLDA-Na4). In verschiedensten Versuchen konnte nachgewiesen werden, dass GLDA ein optimales Gleichgewicht zwischen biologischer Abbaubarkeit, Metallchelatbildung und einfacher Handhabung aufweist. Somit ist das GLDA eine super Alternative zu herkömmlichen Komplexbildnern und ein Schritt in eine grünere Zukunft!

 

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